Sonntag, 25. Juli 2010, 20:59 Uhr
Unfassbar. Wie kann man nur eine Veranstaltung wie die LOVEPARADE in Duisburg genehmigen. Die Profigier einer solchen Stadt und des Veranstalters, hat 19 Menschen das Leben gekostet und über 500 verletzt.
Raver auf einem alten Güterbahnhofgelände einzusperren, wie Vieh, und sie durch ein Nadelöhr - den Tunnel - auf und vom Gelände zu lassen ist eine bodenlose Frechtheit und die Konsequenzen draus grenzen ja schon an fahrlässige Tötung.
Mit nur 250.000 Menschen zu rechnen grenzt ja eh schon an den vorherigen Hirntod der Organisatoren. Völliger Blödsinn. Wer jemals auf einer Loveparade war, weiss das da schon gefühlt mind. 1 Million unterwegs sind.
Ich selber war 1999 und 2001 auf einer Loveparde in Berlin und ich weiss, welche Massen an Menschen dort unterwegs sind und wie schwer es ist schon damals war, alleine vom Bahnhof zur Gold Else zu kommen. Wollte man auf dem Kudamm eine Burger bei McDo kaufen, musste man 1 Std. und mehr anstehen...
Aber wie immer, werden die Verantwortlichen vermutlich nicht zur Rechenschaft gezogen, müssen höchsten von ihrem Ämtern zurücktreten und die Loveparade wird nun für tot erklärt. Weil ein Oberbürgermeister und ein Herr Schaller den Hals nicht voll kriegen konnten. Hätten sie vorher mal bei Wikipedi geschaut, hätten Sie gesehen dass, 2006-2008 mind. 1,2 Mill. Besucher auf der Parade waren. Wie kann man dann nur ein eingezäuntes Gelände für 250.000 bereit stellen, das nur einen Aus- und Eingang besitzt??? Angeblich hat es einen zweiten Zugang gegeben, aber der war wohl nur für die VIPs (typisch). Unfassbar fahrlässig!
Sie wollten nur Spaß haben - jetzt sind sie tot!
RAVER dieser Welt - laßt Euch nicht einsperren!
Mein Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden der getöteten Raver.